Elternabend zum Thema Wohnen

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Am Dienstag, dem 15.11. 2016 haben die 3 Wiesbadener Förderschulen Bodelschwingh-, Fluxus- und Wichernschule einen Elternabend zum Thema Wohnen angeboten.

Interessierte Eltern, Schüler und Mitarbeiter der Schulen konnten sich die Wohnmöglichkeiten im Vincenzstift in Aulhausen, im Internat im Antoniushaus in Hochheim, der EVIM- und Lebenshilfe- Einrichtungen in Wiesbaden und Umgebung vorstellen lassen. Mitarbeiter/innen der verschiedenen Einrichtungen gaben Einblicke in ihr differenziertes Angebot.

Zur Einführung in die Thematik begann der Abend mit einer Diskussionsrunde. Hier erzählten eine ehemalige Schülerin der Bodelschwinghschule, Alicia, und die Eltern eines Schülers von ihren Beweggründen zum Wechsel in eine Wohngruppe außerhalb der Familie.

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Danach stellten sich die Wohneinrichtungen vor und zwei Mitarbeiterin des LWV (Landeswohlfahrtsverband) erklärten, welche Formulare und Rechtsvorschriften beachtet werden müssen.

Zum Schluss konnten alle Teilnehmer des Abends beim Markt der Möglichkeiten Fragen und individuelle Anregungen bei den verschiedenen Institutionen holen.

Die Haupt- und Berufsorientierungsstufenleiter/innen der Förderschulen (Frau Allerchen – Fluxusschule, Herr Dumler – Wichernschule und Frau Weiß- Bodelschwinghschule) wollten an diesem Abend  einen ersten Schritt zur Annäherung an das Thema Wohnen anbieten und die eingeladenen Wohneinrichtungen waren nur eine kleine Auswahl.

Fazit des Abends waren die Worte einer Mutter:

„Mein Kind hat jetzt zwei zuhause."

Christel Weiß

 

 

Betriebsrundgang Bauunternehmen Gemünden


 Am 28.01.2016 waren wir, die Klassen BO2, auf dem Betriebshof der Firma Gemünden. Zu Beginn wurden wir mit einem Bauhelm ausgestattet, danach haben wir eine Führung auf dem Betriebshof bekommen. Wir durften mit einem Mauerazubi an einer Übungsmauer mauern.

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Anschließend kam ein Reporter vom Wiesbadener Kurier und hat uns vor dem neuen Bagger fotografiert. Daraufhin sind wir zum Verwaltungsgebäude zwei Straßen weiter gelaufen. Dort haben wir eine Berufsschnitzeljagd gemacht und hatten sehr viel Spaß dabei. Wir waren in verschiedenen Abteilungen: in der Kalkulation, im Sekretariat, in der Verwaltung und im Einkauf. Danach haben wir uns im Besprechungsraum getroffen und unsere Ergebnisse gegenseitig präsentiert. Danach haben wir alle eine Bewerbung zur Ansicht bekommen und mussten die beste heraussuchen. Am Schluss haben wir uns von unseren Betreuerinnen der Firma verabschiedet.  

 

Niklas Schaller und Katja Häcker

Ein Erfolgsmodell geht ins fünfte Jahr -
Wiesbadener Schulen setzen ein Zeichen

 

Vor sechs Jahren gründeten Christian Boehringer und Heinz Kroehl eine Initiative, die Bildung und Wissen bei den Schülern fördern sollte und die sich im Kern des Themas „Schreiben und Lesen" angenommen hat. Genauer gesagt des Schreibens – und zwar mit der Hand. Ein Jahr später starteten sie zusammen mit der Schuldezernentin der Stadt Wiesbaden, Rose-Lore Scholz, den Schüler-Schreibwettbewerb als „Wiesbadener Modell". Anfänglich lag die Teilnahme bei 500 Schülerinnen und SNase1.pngchülern und in den nachfolgenden Jahren ist die Zahl auf über 1000 Teilnehmer angewachsen. „Mit diesem Erfolg haben wir überhaupt nicht gerechnet", sagt Christian Boehringer. So erreichte die diesjährige Ausschreibung mit einer Teilnehmerzahl von 1252 Schülerinnen und Schülern eine Rekordmarke, wobei der Fantasiereichtum der Aufsätze, aber auch das Schriftbild insgesamt eine wichtige Rolle spielten. Inhalt und Form sollten auch beim diesjährigen Thema, bei dem es um die detektivischen Fähigkeiten des Einzelnen ging, gleichermaßen bewertet werden. Weniger Mord und Totschlag als vielmehr das Abgründige, die dunklen Seiten des Menschen zu schildern, war die Aufgabe und Schauplatz des Geschehens sollte Wiesbaden sein. (Auszug aus Wiesbadener Kurier, 27.06.2015)

 

 

 

 

 

 

 

 

Lore Scholz: „Im Sinne der Inklusiven Bildung haben selbstverständlich auch Jugendliche mit Beeinträchtigung am diesjährigen Schreibwettbewerb teilgenommen". Nase2.png

An der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule hat die Klasse H4 (inzwischen die zweite Teilnahme; im Jahr 2013 haben drei Schüler die Einladung zur Preisverleihung erhalten) an dem Schreibwettbewerb teilgenommen und die Krimis der acht Schüler eingereicht. Zur Preisverleihung sind drei Schüler von insgesamt 50 aus den insgesamt 1252 Teilnehmern als Preisträger eingeladen worden: Niklas B., Kai-Oliver K., Franz S.

 

 

Franz: „Ich hätte nie gedacht, dass ich zur Preisverleihung eingeladen werde".

Spurensuche in Wiesbaden …

HS1.jpgAm 1. Juli 2015 begaben wir, die Klasse H 4, uns im Rahmen des Geschichtsunterrichts auf Spurensuche. Gesucht wurden Orte, die an die  Unmenschlichkeit der Nationalsozialisten erinnern. Als erstes schauten wir einen Stolperstein in der Herderstraße an. Stolpersteine sind in den Boden eingelassene Steine, die an Todesopfer der NS - Diktatur erinnern. Anschließend suchten wir den Standort des ehemaligen Gerichtsgefängnisses auf, in diesem wurden in der Nazizeit aus rassistischen, religiösen und politischen Gründen verfolgte Menschen inhaftiert. Danach ging unsere Klasse zum Geschwister - Stock – Platz. Die Geschwister Stock waren zwei von den Nationalsozialisten ermordete Kinder aus Wiesbaden. Nächstes Ziel der Gruppe war das Denkmal für die vom NS-Regime ermordeten Wiesbadener Sinti und Roma HS2.jpgin der Bahnhofstraße. Danach schauten wir uns den Gedenkraum im Wiesbadener Rathaus an. In diesem sahen wir eine virtuelle Konstruktion der ehemaligen Wiesbadener Hauptsynagoge. Zu guter Letzt erreichten wir die Gedenkstätte am Michelsberg. Dort, an der Stelle der ehemaligen Wiesbadener Hauptsynagoge sind alle Namen der Wiesbadener Juden, die während der NS - Zeit ermordet wurden, in eine Mauer eingraviert. Dort legten alle Schüler und die Begleiter Blumen ab.

Zum Abschluss des Ausfluges ging die Gruppe dann noch in ein Schnellrestaurant. Insgesamt war es eine durch die Hitze zwar anstrengende, aber interessante und spannende Exkursion.

(Max Schönfeld)

Girlsday 2015

 

Gilsday1.jpgWir Mädchen der Klasse BO1 haben am 23.4.2015 am Girlsday teilgenommen. Morgens haben wir uns vor dem Landtag getroffen. Dann begannen wir mit einem gemeinsamen Frühstück. Wir trafen den stellvertretenden Direktor. Er hat mit uns gefrühstückt und uns alle Fragen beantwortet, die wir hatten. Danach sind wir rausgegangen um ein gemeinsames Foto zu machen.

Danach wurde uns eine Power Point Präsentration über den Landtag präsentiert. Anschließend haben wir eine Führung durch verschiedene Räume des Landtags und des Schlosses bekommen. Wir waren auch im Plenarsaal. Danach haben wir die Schreinerei und die Elektrotechnik besucht. Wir durften Kabelkanäle auf ein Brett nageln, unsere Geschicklichkeit am heißen Draht testen und mit dem Akkuschrauber Rohre und Schellen anschrauben.

Gilsday2.jpgDanach gingen wir in die Kantine und haben dort zu Mittag gegessen. Die Besonderheit war, dass es für uns kostenlos war. Nach dem Mittagessen sind wir in die Tiefgarage gegangen. Wir durften die Autos besichtigen und uns reinsetzen. Wer Fragen hatte, der durfte sie stellen. Nach der Tiefgarage machten wir zwei Gruppen. Die eine Gruppe ging in dem Bereich IT Management. Dort haben wir uns eigene Visitenkarten gestaltet, die wir dann auch mit nach Hause nehmen durften. Die zweite Gruppe begab sich in die Presseabteilung. Nach 45 Minuten wechselten wir die Gruppen. Am Ende hat jeder einen Beutel mit Infoheften, Schlüsselanhängern und einen Block bekommen. Wir hatten viel Spaß und haben viel Neues dazu gelernt.

Bericht von Katja, Sarah und Lisa