Einweihung der tollen Graffittiwand

 

Bild1.jpgTrotz Regen hat die Grundstufe es sich nicht nehmen lassen, am 15.11.2016 die tolle Graffittiwand hinter dem Neubau einzuweihen. Alle Tiere der Grundstufe sind dort abgebildet und die Bilder sind ganz toll geworden. Wir haben zusammen gesungen und Wunderkerzen abbrennen lassen. Dann ging´s schnell ins Trockene zu unserem „tierischen" Frühstücksbuffet. Dort konnte man z.B. Eulenmuffins, Bild3.jpgDelfinkekse, Elefantenbrot und Pinguinsnacks essen. 

 

Das hat großen Spaß gemacht und wir sind stolz auf unsere tolle Graffittiwand

Die Delfinen-Klasse

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 Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule nimmt zum fünften Mal an bundesweitem Vorlesetag teil

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WIESBADEN - Bei ungemütlichem, regnerischem Wetter, lässt es sich drinnen doch viel besser genießen. Die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Gräselberg machte es sich daher am bundesweiten Vorlesetag richtig kuschelig in den Klassenräumen. Rund 150 Schüler tummelten sich in der Aula der Schule mit Vorfreude auf die Vorlesestunden. Schulleiterin Susanne Breuer-Klein hatte aber, bevor es losging, noch eine besondere Ankündigung: Acht Schüler wurden für den 10. Platz beim Bundesfinale der Paralympics im Schwimmen ausgezeichnet. Sie waren im Sommer nach Berlin gereist, um am Finale teilzunehmen, und bekamen dafür am Freitag eine Urkunde überreicht.

Im Vorfeld zwei Geschichten ausgesucht

Vorlesetag 1.jpgDanach begaben sich Schüler und Vorleser in die Klassenräume. „Die Schüler haben sich schon im Vorfeld mit den verschiedenen Geschichten auseinandergesetzt und sich zwei ausgesucht, die sie heute hören wollen“, erklärte Eva Zackl, Lehrerin und Teil des Vorbereitungsteams. Geschichten, wie der „Räuber Hotzenplotz“ und „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“, konnten die Schüler sich anhören. Aber auch für die Älteren gab es Geschichten, wie „Letztendlich sind wir dem Universum egal“. Die Klassenräume waren abgedunkelt und nur mit Kerzen oder Lichterketten beleuchtet. Teilweise lagen auch riesige Kissen auf dem Boden. Das sorgte für eine rundum gemütliche Atmosphäre.
Insgesamt elf Vorleser lasen den Schülern in zwei Etappen vor. „Hauptsächlich sind das ehemalige Kollegen oder Freunde und Verwandte der Lehrer“, betonte Zackl. Simone Schirling, eine Freundin von Eva Zackl, brachte die Geschichte „Als der Lange seine gute Laune verlor“ mit. „Ich lese unheimlich gern vor“, sagte die gelernte Erzieherin. „Das Schönste am Tag ist, wenn die eigene Freude auf die Kinder überspringt.“ Jeder wurde in die Geschichte mit eingebunden und zum Mitmachen animiert. Die Geschichte handelte von Herr Lange, der schlecht gelaunt war. Er hatte seine gute Laune verloren und suchte nach ihr. Niko, einer der Schüler, fand das Vorlesen toll. Am besten habe ihm aber Herr Lange mit guter Laune gefallen.
Anschließend sang Eva Zackl noch ein Lied über gute Laune mit den Kindern, bis es zur Mittagspause läutete. Andere Gruppen bastelten Karten oder malten Bilder passend zu ihrer Geschichte.
„Seit fünf Jahren nehmen wir nun schon mit der ganzen Schule am Vorlesetag teil“, erzählte Zackl. „Es ist was ganz Besonderes für die Kinder, da der Tagesablauf so außergewöhnlich ist. Den Zauber des ganzen Tages kann man überall spüren.“ Auch der 14-jährige Ben las den Schülern jetzt schon das zweite Jahr in Folge vor. „Letztes Jahr habe ich hier ein Praktikum gemacht und wurde gefragt, ob ich nicht auch etwas vorlesen mag“, sagte er. „Das hat mir gut gefallen und den Kindern anscheinend auch.“ Das Besondere an diesem Tag sei, dass er sich nur um Geschichten drehe, erklärte Lisa Vogt, Leiterin des Vorbereitungsteams. „Das Buch ist immer noch sehr wichtig, auch wenn andere Medien immer interessanter werden. Wir wollen das Lesen auch weiterhin unterstützen.“


Auszug aus dem Wiesbadener Kurier vom 19.11.2016


Direktlink:
Unser Vorlesetag hat es in die Zeitung geschafft, toll!

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/bodelschwingh-schule-nimmt-bereits-zum-fuenften-mal-an-bundesweitem-vorlesetag-teil_17480901.htm

Graffiti!

​​Viele Jahre sah die Mauer so aus:

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Doch dann hatten unsere Schülerinnen und Schüler eine super Idee:
Jetzt sieht die Mauer so aus:

 

 

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Dieses wunderschöne Unterwasser - Mosaik

ziert nun unseren Schulhof


 

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Bild20.jpgBild21.jpgEntstanden ist es Ende September -  angeleitet und unterstützt von beiden Künstlerinnen Sonja Welp und Veronika Fass haben knapp 40 Schülerinnen und Schüler unserer Schule Unterwasser-Bilder gemalt, in Mosaik-Vorlagen    umgesetzt und die Motive Steinchen für Steinchen nachgelegt und aufgeklebt.


 

 

Bild22.jpgDie unterschiedlichsten Objekte sind dabei herausgekommen: vom Delfin und dem Schätzetaucher über  Spongebobs Ananas-Haus bis zu vielen fantasievollen Fischen und einem U-Boot ist alles vertreten.

Die Aktion wurde finanziert über das Kulturgeld und den Förderverein.

 

Eva Moore

Stiftung "Written Art Foundation" lädt zur Preisverleihung ins Rathaus

Written Art.jpgVon Angelika Eder

WIESBADEN - Zur Rettung der Schreibschrift, 2010 von Professor Heinz Kroehl und Christian Boehringer, Inhaber des Pharmaherstellers Boehringer Ingelheim, gegründet, hatte die Stiftung „Written Art Foundation“ Wiesbadener Schüler nun zum fünften Mal mit einem Wettbewerb dazu motiviert, sich aktiv mit der Handschrift zu beschäftigen. Die Preisverleihung im Rathaus zeigte, mit welch’ großem Erfolg sie ihr Ziel verfolgt: 1200 Neun- und Zehntklässler unterschiedlicher Schulformen waren der Aufforderung gefolgt „Interpretiere Kunst! Schrift wird zum Bild“.

Während einer Schulstunde hatten sie sich aus drei abstrakten Werken der „Art of Writing Collection“ ein Bild ausgesucht und dieses handschriftlich auf zwei DIN-A-4-Seiten interpretiert. Zur Wahl standen „Mu - Nichts“ von „Morita Shiryû“, einem Pionier der modernen Kalligrafie in Japan, „Das Tor zum Paradies“ des Syrers Khaled Al Saai, der in seinen Bildern mit der arabischen Kalligrafie arbeitet, und der „Abgarkopf“ von Georg Baselitz, dessen Bilder bekanntlich „auf dem Kopf stehen“: Die Werke stellte Christian Boehringer mit dem Hinweis vor, dass abstrakte Kunst und Handschrift gleichermaßen Inhalt vermitteln und persönliche Emotionen.

Der anspruchsvollen Aufgabe der Stiftung hatten sich Jugendliche sowohl aus Gymnasien als auch Gesamt- und Förderschulen im Rahmen ihres Unterrichts gestellt und dabei die Gelegenheit genutzt, frei zu schreiben – ohne Rücksicht auf Rechtschreibung oder Schönschreiben. Dass die Resonanz von Jahr zu Jahr größer wird, verdankt man laut Raoul Kroehl, dem Sohn und Unterstützer des Stiftungsgründers, der Unterstützung durch Schuldezernentin Rose-Lore Scholz. Sie habe dafür gesorgt, dass eine Stiftung mit Sitz in Frankfurt mit dem „Wiesbadener Modell“ aktiv wurde.

Aus den Einsendungen wurden von der neunköpfigen Jury unter Leitung des Vorstands Professor Ralf Radlanski von der Freien Universität Berlin 50 Arbeiten prämiert und in einem Buch zusammengestellt: Die Texte sind darin sowohl handschriftlich nachzulesen als auch im Transkript. Alle jungen Autoren erhielten über diese Auszeichnung hinaus Jugendbücher sowie eine Einladung zum „Sommer-Schreib-Camp“ während der Sommerferien im Schloss Reichartshausen an der EBS-Universität.

Über die zum Abschluss verlosten vier Hauptpreise, darunter zwei Longboards, freuten sich Karolina Draczyk, Celina Schäfer, Doreen Schell und Felix Wilhelm Wahl. Dem Leibnizschüler war darüber hinaus eine weitere Auszeichnung zuteil geworden: Er durfte dem Publikum im Festsaal des Rathauses seine Interpretation des Baselitz-Werkes vorlesen und beeindruckte die Zuhörer ebenso wie die Martin-Niemöller-Schülerinnen Aisha Aurora und Luana Celentani. Die Teilnehmer des Wettbewerbs genossen die Veranstaltung sichtlich, sodass sie gewiss nicht vergessen, was ihnen Boehringer, Kroehl, Radlanski und natürlich auch Scholz als Politikerin und ehemalige Lehrerin eindringlich vermittelten: „Schreibschrift ist mehr als schönes Schreiben. Dabei werden Synapsen im Gehirn trainiert.“​